Posts in portrait
im neuen kleid: think. – das neue ast & fischer

nicht nur das magazin der ast & fischer ag erhielt einen neuen anstrich – das büro wurde modern organisiert, strategie und struktur auf die zukunft ausgerichtet. wie ein traditionsunternehmen den digitalen wandel mit viel innovation und mut angeht, lesen sie im neuen think., dem neuen kundenmagazin der ast & fischer ag.

die gesamte ausgabe lesen sie online.

auftraggeberin: ast & fischer ag
text und redaktion: manuela ryter, textbüro manuskript, bern

ein starkes zeichen für bernische notare

für den verband bernischer notare durfte ich im auftrag der agentur gecko communication ag die diesjährige jahresbroschüre texten bzw. redigieren. danke für den spannenden auftrag und die tolle zusammenarbeit!

auftraggeberin: gecko communication ag
text und redaktion: manuela ryter, textbüro manuskript, bern

das neue ast&fischer magazin

smart & haptisch, schräg & kultig, treu & flexibel – das ist das neue ast & fischer magazin – ein kundenmagazin, welches nicht auf PR setzt, sondern auf content. im neuen magazin erzählt beispielsweise berater und start-up-gründer manuel linder, weshalb marketing automation jedem unternehmen vorteile bringt, weil sie den rohstoff daten nutzt um sich erfolgreich mit den kundinnen und kunden auszutauschen.

lesen sie mehr online.

auftraggeber: ast & fischer ag, wabern
text und redaktion: manuela ryter, textbüro manuskript, bern

stories für den geschäftsbericht

die gemeindebetriebe muri gaben auch in ihrem geschäftsbericht 2017 wieder einblick in die welt ihrer mitarbeitenden und kunden – anhand von vier porträts zu den themen erdgas/biogas, wasser, abwasser und telecom. danke für die tolle zusammenarbeit, casalini und alain bucher! blättern sie den online-gb durch.


aufttraggeberin: casalini werbeagentur, bern
text: manuela ryter, textbüro manuskript, bern
bild: alain bucher, bern

gedrucktes licht

in zukunft wird nicht nur papier gedruckt, sondern auch licht. mehr über die revolution des drucks – und viele weitere geschichten – im kundenmagazin der ast & fischer ag. lesen sie das magazin als epaper.

content-konzept, texte und redaktion: manuela ryter, textbüro manuskript bern
auftraggeberin: ast & fischer ag

gb bernmobil: 3 porträts - 3 meinungen

für den geschäftsbericht 2016 von bernmobil durfte ich mit drei spannenden persönlichkeiten über verkehrspolitik, bern und bernmobil sprechen: evi allemann, manuel c. widmer und thomas iten. lesen sie den gb bei issuu.

 

text: manuela ryter, textbüro manuskript bern
kundin: bloom identity bern

geschichten erzählen – mehrwert bieten

mit ihrem kundenmagazin bietet die ast&fischer ag ihrer kundschaft mehrwert auf 12 seiten: mit spannenden geschichten und einem blick hinter die kulissen der branche. lesen sie das ganze magazin als epaper.

texte und redaktion: textbüro manuskript bern
auftraggeberin: ast&fischer ag wabern

Ausser Atem – ein Bild- und Porträtbuch über Menschen mit Cystischer Fibrose

Endlich ist es da: "Ausser Atem", ein Porträtbuch von CFCH über Menschen mit Cystischer Fibrose. Es war meine erste Mitarbeit an einem Buch und es war eine tolle Erfahrung, mit Fotograf Remo Ubezio und der Agentur Bloom Identity zusammenzuarbeiten – trotz des enormen Zeitdrucks, unter dem das Buch in kurzer Zeit entstanden ist. Hier ein paar Gedanken, die ich mir anlässlich der gestrigen Vernissage gemacht habe – zum Buch, zum Entstehungsprozess und zu den wertvollen Begegnungen, die ich bei der Recherche machen durfte.

Als Journalistin bin ich dazu verpflichtet, zuzuhören. Mich in jemanden einzufühlen und gleichzeitig die nötige Distanz zu wahren. Die richtigen Fragen zu stellen, auch solche, die vielleicht nicht angenehm sind – weder für mich noch für die befragte Person. Und zwar möglichst ohne die Antworten hervorzulocken, die meiner Geschichte im Kopf dienen, die die Person aber nicht richtig abbilden. Und dann, wenn ich am Schreibtisch sitze, muss ich aus der Nähe, die durchs Gespräch entstanden ist, wieder Distanz entstehen lassen. Nur so ist es möglich, einigermassen objektiv zu bleiben und das Erfahrene und Gehörte nicht mit eigenen Erlebnissen, Gefühlen und Ängsten zu verbinden.

Nähe und Distanz, Objektivität und eigene Gefühle – dies waren bei den Interviewterminen sowie beim Schreiben des Buchs "Ausser Atem" die grossen Herausforderungen. Wer ein Porträt über eine Person mit CF schreiben will, kommt nicht darum herum, der Person die Frage nach der Zukunft zu stellen – und damit jene nach der Angst vor dem Tod, Angst vor Krankheit, Schmerz und Hoffnung. Nur so konnte ich herausfinden, mit welcher Überlebensstrategie die Personen ihr Leben lebten. Ich kam aufgewühlt, berührt und teils auch traurig von den Interviewterminen zurück ins Büro. Ich konnte mich nicht sogleich an den Computer setzen und anfangen mit Schreiben. Ich musste die Geschichten immer erst ein zwei Tage setzen lassen, bevor ich die Objektivität und Distanz wieder hatte, die fürs Schreiben erforderlich ist. Ansonsten wären Texte entstanden, die zu stark von meinen Gefühlen gefärbt gewesen wären.

Die Texte entstanden innerhalb eines kurzen Zeitraums, meist standen ein bis zwei Termine pro Woche an. Vielleicht war dieser Zeitdruck gut, denn er verhinderte, dass ich mich zu stark in die zutiefst ergreifenden Geschichten hineinreissen liess. Vielleicht verhinderte er jedoch auch, genügend in die Tiefe gehen zu können. Ich schrieb meist nachts. Es war mir wichtig, Zeit zu haben für die Geschichten – und nur für diese. Ohne Telefonate und Besprechungen. Ich hatte das Gefühl, dass ich dies den Protagonisten schuldig war. Ich wollte ihnen gerecht werden. Einen Text schreiben, der sie abbildete – und nicht meine Gedanken. Manchmal war ein Text fertig und ich spürte die Person nicht darin – dann verwarf ich ihn und startete neu, ev. in einer anderen Textform. Wir schrieben und gestalteten die Texte in drei Formen: einer Ich-Perspektive, einer Reportage und einem Feature, in welchem ich im Gegensatz zur Reportage mehr auf die "Geschichte" der Porträtierten einging und weniger auf das Geschehen am Interviewtag selber.

Anfangs befürchtete ich, dass es schwierig sein wird, nicht zehnmal die gleiche Geschichte zu schreiben. Doch die Protagonistinnen und Protagonisten machten es mir einfach: Jede einzelne Geschichte war spannend, beeindruckend – und anders als alle anderen. Es gab jene, die sich CF zur Überlebensaufgabe machten, andere, die die Krankheit schlicht ignorierten. Allen gemeinsam war, dass sie das Leben mehr als gesunde Menschen zu geniessen versuchten. Dass sie sich nicht durch Nebensächlichkeiten den Tag vermiesen lassen wollten. Dass sie dankbar waren, überhaupt noch am Leben zu sein, denn fast alle hatten sie ihre als Babys prognostizierte Lebenserwartung schon längst überschritten. Die einen waren unbekümmert, die anderen bekümmert. Die einen strotzten trotz Krankheit vor Lebenslust, die anderen waren bereits stark von CF gezeichnet. Alle sprachen jedoch sehr offen über ihr Leben mit der Krankheit, über ihre Ängste und Hoffnungen zu – sie schätzten es sehr, dass wir uns für sie interessierten und sie endlich einmal über ihre Krankheit und deren Folgen für ihr Leben sprechen durften. Ich bin tief beeindruckt, wie sie mit ihrer Krankheit umgehen. Jeder von geht anders mit ihr um und doch irgendwie richtig.

Als ich das Gut zum Druck des Buchs in den Händen hielt, setzte ich mich an die Aare und machte mich daran, allfällige Fehler zu suchen. Doch stattdessen liess ich mich wieder hereinziehen in die Geschichten. Ich liess mich berühren und beeindrucken, ohne dass ich Mitleid für die Porträtierten empfand, sondern in erster Linie Mitgefühl und Respekt. Und genau dies war das Ziel dieses Buches.

Das Buch hat auch mich verändert. "Alt werden ist geil", dieser Satz wird mir zeitlebends im Kopf bleiben. Denn was nerven wir uns ab einigen Falten, die mit jedem Geburtstag mehr werden? Die Bräschtelis, die mit dem Alter kommen werden? Die Jugend, die wir vermissen? Wir alle wissen nicht, wie lang unser Leben sein wird – weder Menschen mit CF noch gesunde. Statt uns bei jedem Geburtstag zu grämen, dass das gefürchtete Alter näher kommt, sollten wir dankbar sein für jeden Tag, den wir leben dürfen. Dies haben mir die Porträtierten Personen eindrücklich gezeigt. Ich bin ihnen dankbar dafür.

Das Buch "Ausser Atem" ist bei CFCH oder im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-033-05749-4)

Auftraggeberin, Konzept, Layout: Bloom Identity
Bilder: Remo Ubezio
Reportagen und Redaktion: Manuela Ryter, textbüro manuskript

 
porträtbuch über menschen mit cystischer fibrose – crowdfunding erfolgreich!

wow – das porträtbuch für cfch ist finanziert, das geld für die realisation des buchs konnte über die crowdfunding-plattform 100-days.net gesammelt werden! das buch, welches von der berner agentur bloom identity realisiert wird, wird den menschen mit cystischer fibrose ein gesicht geben und ihre krankheit bekannter machen. damit sie sich nicht immer und überall erklären müssen. damit ihre mitmenschen sich gedanken über organspende machen und künftig einen organspendeausweis auf sich tragen. damit die forschung weiterhin vorwärtsmacht, sodass die lebenserwartung von cf-betroffenen weiterhin ansteigen kann.

mit fotograf remo ubezio und seinem assistenten tobias meyer bin ich momentan in der ganzen schweiz unterwegs. während remo neben dem fussballstadion, in der tiefgarage oder neben der römischen ruine sein fotostudio aufstellt, höre ich den menschen mit cystischer fibrose zu und schreibe ihre geschichte auf. ich bin tief beeindruckt, wie sie alle mit ihrer krankheit, ihren beeinträchtigungen und ihren zukunftsängsten umgehen. jeder auf seine weise beeindruckend. 

ich freue mich auf das buch, das im herbst erscheinen wird. übrigens: der crowdfunding-betrag wurde erreicht, man kann das projekt auf 100-days aber weiterhin unterstützen!

 

wiedereinstieg trotz hürden

Mit den Kindern kommt bei vielen Frauen der Karriereknick – oder der komplette Ausstieg aus Beruf oder Studium. Beatrice Imhof und Sandra Ritter haben den Wiedereinstieg geschafft. Dank Mut, Zielstrebigkeit und sehr viel Arbeit.

zum ganzen text.

artikel erschienen im oktober 2015 im BERNpunkt, magazin des wirtschaftsraums bern.
text: manuela ryter, manuskript – das textbüro für journalismus und corporate publishing.

storytelling für den jahresbericht des acs

hinter unternehmen, organisationen und firmen stehen nicht in erster linie zahlen, sondern menschen. es ist daher eine gute idee, in einem geschäftsbericht nicht nur mit zahlen zu schmeissen, sondern auch geschichten zu erzählen und die menschen, die das unternehmen – und den erfolg – ausmachen, zu wort kommen zu lassen. dies führt nicht nur dazu, dass die lust, einen ansonsten vielleicht eher trockenen jahresreport zu lesen, deutlich steigt. sondern das storytelling dieser art macht das unternehmen greifbarer, persönlicher, sympathischer. hier haben wir 3 porträts für den jahresbericht 2014 des ACS geschrieben. sie lockern den auch grafisch ganz neu erstellten report auf und zeigen den acs in all seinen facetten.

 

text und konzept storytelling sowie redaktion jahresbericht: manuela ryter, textbüro manuskript, corporate publishing bern
auftraggeberin: bloom identity gmbh, bern
endkunde: acs

kluge köpfe für kluge ideen
apps with love

Apps sollen uns das Leben erleichtern – das ist das Credo der Berner Agentur Apps with love. Die Entwickler in der Lorraine wissen, was es für eine gute Applikation braucht.

Smartphones bestimmen unser Leben. Doch eigentlich sind es nicht die Funktionen der fortschrittlichen Handys, die uns an den Bildschirm fesseln, sondern die Apps, die diesen zum Leben erwecken. Es gibt Apps für jeden erdenklichen Nutzen. Wir wissen dank einer App, wann der nächste Bus in unserer Nähe fährt, wir überwachen unser Baby und zählen die Kalorien per App, wir pflegen unseren Freundeskreis über Apps und analysieren per App die Lawinengefahr. Vieles ist Spielerei, vieles Zeitverschwendung, manches nützlich.

«Eine gute App erleichtert uns das Leben», sagt App-Spezialist Beni Hirt. Er muss es wissen – seit vier Jahren produziert der Mitbegründer der App-Agentur Apps with love in der Berner Lorraine Smartphone-Applikationen. «Nur Apps, die wirklich nützlich sind und uns einen klaren Mehrwert bringen, setzen sich durch», sagt er. Der Knackpunkt sei, dass häufig nicht voraussehbar sei, ob eine App tatsächlich nützlich sein werde oder nicht – «sonst wäre Facebook schon viel früher erfunden worden».

Kreativität ist gefragt

Beni Hirt ist jung, seine schwarze Brille rundet seinen schicken, urbanen Stil ab. Der 33-jährige Berner gehört zu jenen, die das Potenzial des mobilen Internets früh erkannt haben. Bei einem Sofa-gespräch nach dem Pokern wälzten der Betriebsökonom und seine Freunde erstmals die Idee, selbst eine App zu entwickeln. Im Jahr 2010 gründete Hirt zusammen mit einem Designer, einem gadgetaffinen Lehrer und einem Software-Entwickler Apps with love.

Die damals initiierte Einladungs-App «Come on!» kam erst drei Jahre später auf den Markt. Doch bis dahin war aus dem Start-up mit der ursprünglich bescheidenen Geschäftsidee – der Entwicklung einer eigenen App – eine erfolgreiche Agentur mit 16 Mitarbeitern geworden. Mit Apps wie «Openair-Buddy» für die Swiss-com oder «Gleis 7» für die SBB festigte die Agentur ihren Platz im hart umkämpften Apps-Markt. Der unterschiedliche Hintergrund der vier Gründer unterscheide das Unternehmen bis heute von der Konkurrenz, sagt Hirt.

Denn bei App-Entwicklern ist viel Kreativität gefragt. Und diese flimmert im kleinen Büro von Apps with love regelrecht in der Luft. Apps werden hier nicht nur mit Liebe und Leidenschaft, sondern auch mit viel Know-how produziert.

Die Kunst der Entwicklung

Das Team von Apps with love weiss, was es für eine gute App – abgesehen von der guten Idee – noch braucht. «Eine gute App ist klar und einfach aufgebaut und hat ein tolles Design», sagt Hirt. Erst dann werde ihre Funktion für den Nutzer zugänglich. Bei den Apps gilt also, was im komplexen Leben immer seltener wird: weniger ist mehr. Hier liege die Kunst der App-Entwickler, sagt Hirt, «denn je einfacher eine App auf dem Bildschirm daher kommt, desto komplexer ist in den meisten Fällen ihre Entwicklung».

Eine gute App sei jedoch nicht in jedem Fall eine erfolgreiche App, sagt Hirt: «Eine App muss an die Massen, das braucht viel Zeit und ein grosses Marketingbudget.» Hirt und sein Team mussten dies bei ihren vier Eigenproduktionen schmerzlich erfahren. Mit eigenen Apps Geld zu verdienen, sei sehr schwierig, sagt Hirt – egal ob die App gratis mit Werbung oder für zwei Franken im App-Store erhältlich sei. Die in der Schweiz produzierten Apps seien daher meistens Marketinginstrumente. So etwa die von Hirt und seinem Team produzierte App «SBB Connect», mit der Reisende allfällige Facebook- und Twitterfreunde im gleichen Zug auffinden können.

Die Entwicklung im Apps-Bereich werde trotzdem massiv weitergehen, sagt Hirt, «das Potenzial ist noch riesig». So werde etwa im Bereich der Indoor-Navigation viel Neues kommen. «Apps werden uns beispielsweise im Laden zu den Aktionen führen», sagt Hirt. Zu was Apps sonst noch fähig sind, wird die Zukunft zeigen.

dieser artikel erschien am 20. mai 14 in der bz/bund-beilage "bildung".
text: manuela ryter, textbüro manuskript, bern 

Zwei Frauen – ein Ziel

Zwei Professorinnen der Universität Bern machen es vor: Dank Jobsharing sind Familie und Karriere für Bettina Nyffenegger und Lucia Malär kein Widerspruch.

An der Universität Bern studieren mehr Frauen als Männer. Auch bei den Doktorierenden machen Frauen fast die Hälfte aus. Und trotzdem wird nur jede fünfte Professur von einer Frau besetzt. Dass es auch anders geht, zeigen Bettina Nyffenegger und Lucia Malär: Sie teilen sich seit 2011 am Institut für Marketing und Unternehmensführung eine Assistenzprofessur. Sie geben gemeinsame Vorlesungen und Seminare und forschen einzeln wie auch gemeinsam über Marken und Konsumenten. Mit Erfolg: Als Markenspezialistinnen haben sie sich in Wissenschaft wie auch in der Öffentlichkeit einen Namen gemacht. Malär wurde Ende 2013 mit dem Marie Heim-Vögtlin-Preis des Schweizerischen Nationalfonds ausgezeichnet. Neben ihren Teilzeitpensen sind die Professorinnen an zwei Tagen pro Woche für ihre Kinder da.

"Die Idee, dass wir eine Professur teilen könnten, war eine Art Geistesblitz, als eine Professorenstelle frei wurde", sagt Malär, die 2008 kurz vor ihrer Promotion zum ersten Mal Mutter geworden war. Auch Nyffenegger wollte nur eine Teilzeitstelle, damit sie neben der Forschung auch in der Privatwirtschaft tätig sein konnte. Heute ist auch sie Mutter einer einjährigen Tochter. "Jobsharing eignet sich in der Forschung gut", sagt Nyffenegger – sofern auf persönlicher Ebene alles stimme. "Zwar gibt es einen Effizienzverlust, weil wir uns beide in ein Thema hineindenken müssen", sagt sie. Dafür sei der Austausch und somit auch der Output grösser: "Zu zweit haben wir doppelt so viele Ideen, wir hinterfragen unsere Arbeit häufiger, arbeiten fokussierter und setzen uns gegenseitig Deadlines." Auch bei den Studierenden komme die Abwechslung in den Vorlesungen gut an. Jobsharing sei eben mehr, als wenn zwei Leute Teilzeit arbeiteten: "Wir arbeiten als Team an einem Ziel", sagt Malär.

Noch sind sie auf ihrer Stufe mit diesem Arbeitsmodell die einzigen an der Universität Bern. Es brauche mehr Vorbilder, damit auch mehr Frauen eine akademische Laufbahn einschlagen, sagt Malär. "Und es braucht – neben Teilzeitstellen – flachere Hierarchien und mehr unbefristete Stellen im Mittelfeld, etwa Assistenzprofessuren. Dies gäbe den Frauen mehr Sicherheit und längerfristige Arbeitsperspektiven." Heute sei die akademische Laufbahn einzig auf das Ziel, irgendwann einen der wenigen unbefristeten Lehrstühle zu besetzen, ausgerichtet. Alle anderen Stufen seien nur Vorstufen mit befristeten Verträgen. Vielen Frauen sei es aber nicht so wichtig, "ganz nach oben" zu kommen: "Wir wollen in erster Linie forschen."

Text: Manuela Ryter, textbüro manuskript bern

Die gekürzte Fassung dieses Textes erschien im März 2014 im BERNpunkt, Magazin für Stadt und Region Bern (Wirtschaftsraum Bern). 

Mit Handwerk zu mehr Mobilität

Als Orthopädistin macht Lisa Reinhard Menschen mobiler. Dieser Beruf vereint Handwerk, medizinisches Wissen und den Umgang mit Menschen.

Bewegung ist ihr Leben. Als professionelle Tänzerin schafft Lisa Reinhard mit Bewegung Kunst. Und als Orthopädistin bewegt sie Menschen, indem sie sie mobiler macht. Die 23-jährige Bernerin steht in der grossen Werkstatt des Ortho-Teams in Bern, wo sie Teilzeit arbeitet. Hier geht es um Einlagen, Orthesen und Prothesen. Um Korsette und massgefertigte Rollstühle. Um Gehhilfen und Spezialschuhe. In jeder Ecke dieser Werkstatt wird gegipst, geschliffen, gefräst und genäht. Reinhard hantiert mit grossen Maschinen, arbeitet mit modernster Technik am Computer oder in Feinstarbeit von Hand. Sie hat mit Metall und Kunststoff, Karbon und Polster, Leder und Stoff zu tun. Und in der Praxis vor den Türen der Werkstatt mit Menschen – den Kundinnen und Kunden, die diese Hilfsmittel benötigen.

Frauen in der Überzahl

Vor sich hat sie ein Korsett, das noch in Arbeit ist. Es wird seine Besitzerin, die an Muskelschwäche leidet, aufrecht halten und ihren Gang verbessern. Damit ihr Rü- cken gerader wird und die Schmerzen weniger werden. In einer Kiste warten die Unterschenkelorthesen eines Fünfjährigen mit cerebraler Lähmung. Diese «Schienen» sollen verhindern, dass sich seine Muskeln verkürzen, und ihm beim Laufenlernen helfen. Reinhard hat sie selbst gefertigt. Sie hat die Beine des jungen Kunden in der richtigen Stellung eingegipst und danach ein Modell gegossen, dieses geschliffen und mit Polster und erwärmtem Kunststoff überzogen. Nur die Näharbeit für Ledereinsatz und Klettverschlüsse überliess sie anderen Spezialistinnen. «Im Ortho-Team arbeiten wir in spezialisierten Abteilungen, aber eigentlich sind wir alle Allrounder und haben das Handwerk jedes Bereichs gelernt.»

Es sei die Abwechslung und Vielseitigkeit, die sie an diesem Beruf fasziniere, sagt Reinhard. Er verlange grosses handwerkliches Talent, soziale Kompetenzen und viel medizinisches Wissen. Die vierjährige Lehre, die in einem Orthopädie-Geschäft absolviert wird, sei daher gerade für Frauen attraktiv. Und tatsächlich: Waren noch vor 15 Jahren fast nur Männer an den zwei Berufsschulen in Zürich und Lausanne, seien die Frauen heute in der Überzahl. Pro Lehrjahr sind es rund 35 Lernende.

Sie kennt die andere Seite

Lisa Reinhard, die schon als Kind stundenlang bastelte, fühlt sich in der Werkstatt wohl. Das Talent und die Leidenschaft für den Beruf hat sie von ihrem Vater, der das Ortho-Team vor über 20 Jahren mitgründete. Heute werden schweizweit rund 200 Mitarbeitende beschäftigt. Als Jugendliche erfuhr sie selbst, was es heisst, wenn die Mobilität eingeschränkt ist: Ihre Wirbelsäule wuchs krumm heran und sie musste während drei Jahren ein hartes Korsett tragen. «Da lernte ich den Beruf kennen und schätzen. Ich erkannte, wie viel Arbeit in einem Hilfsmittel steckt.» Diese Dankbarkeit erhält sie heute von ihren Kunden. Sie sind gehbehindert, verletzt oder haben Schmerzen. Es sind Alte oder Kinder. Profifussballer, Banker oder geistig Behinderte.

Eine Arbeit, die Sinn macht

Der Umgang mit den Kunden sei so bereichernd wie herausfordernd, sagt die selbstbewusste junge Frau. Doch auch dies sei Teil der Ausbildung. «Das wichtigste ist, dass man jeden Kunden ernst nimmt. Auch mit Kindern oder mit geistig Behinderten kann man ganz normal reden – nur so findet man heraus, wo es drückt oder schmerzt. Und auch Senioren, die Schmerzen haben, muss man verstehen und ihnen zuhören können.» Ihre Stammkunden besucht Reinhard regelmässig im Spital, im Schulheim oder in Institutionen, und arbeitet dort mit Ärzten und Therapeutinnen zusammen. Die Mobilität ihrer Kunden gebe ihrer Arbeit Sinn, sagt Reinhard. «Mein Ziel ist es, dass sie ein eigenständigeres Leben führen können.» Oder dass sie schmerzfrei leben könnten – und dadurch mobiler seien. Denn mit Schmerzen nehme man immer den kürzesten Weg. Diese Herausforderung sei ihr Antrieb: «Ich weiss, wozu ich arbeite.»

Text und Bilder: Manuela Ryter, textbüro manuskript in Bern

Dieser Text erschien am 25.Februar 2014 in der BZ-Beilage "Bildung".

Bienen und Honigwein statt Büro, Bits und Bytes
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Er suchte nach seiner Berufung und fand sie im Bienenwein. Nun führt Alexander Eckert in Innerberg eine Met-Siederei.

 

Fünf glänzend polierte 290-Liter-Edelstahlfässer stehen in Alexander Eckerts Met-Siederei. In ihnen setzte Eckert vor sieben Wochen seinen Honigwein an, mit Quellwasser, Honig, Thymian, Rosmarin und Hefe. Nun hat der Wein aufgehört zu gären und zu blubbern. Eckert hebt sorgfältig den Deckel von einem Fass. Süss ist der Duft, der den Raum sogleich erfüllt. Zwei Jahre lang habe er an diesem Rezept getüftelt, sagt er. Bis der Met eines Tages perfekt war: «Mein Met soll nach Honig riechen, an Grapefruit erinnern und von einer leichten Toastnote abgerundet werden.» Er riecht am Wein im Fass und ist zufrieden. Der goldene Wein wird nun pasteurisiert, im Fass gelagert, damit sich Trubstoffe absetzen, und abgefüllt. Um dann, nach sechs Monaten und viel Akquisitionsarbeit, verkauft zu werden, in Flaschen mit edler Etikette.

So fangen sie meist an, die Geschichten erfolgreicher Unternehmer, die auf ihre Karrieren zurückblicken. So einfach, so verklärt. Ob Alexander Eckert in 20 Jahren seine Vision, in einer alten Bierbrauerei die erste grosse Met-Siederei der Schweiz zu führen, leben oder ob er den Traum längst wieder begraben haben wird, weiss er heute nicht. Noch braut der 37-Jährige seinen Met im kleinen Zimmer zwischen Küche und Bad dieses umgebauten Innerberger Bauernhauses. Noch steht er am Anfang. Und doch ist er bereits angekommen. Denn er hat es gewagt, aus seinem Alltag auszubrechen und sein Glück zu suchen, statt darauf zu warten, dass es ihn findet.

Flucht aus der Bürowelt

2010 sass Eckert noch täglich im Büro und sorgte dafür, dass die PCs der Berner Stadtverwaltung richtig programmiert waren. «Eigentlich waren die Bits und Bytes meine Welt», sagt der Softwareentwickler, der vor acht Jahren von Stuttgart nach Bern gekommen ist. Die Virtualität und die Vergänglichkeit seiner Arbeit hätten ihm aber zugesetzt. «Ich lebte in einer Kunstwelt, die mit der Natur nichts mehr zu tun hatte.» Er habe immer mehr das Gefühl gehabt, «dass da noch mehr in mir drin ist». So suchte er nach seiner wahren Berufung. Was ihm dabei half: Er besuchte Menschen, die «es schaffen, ihr Herz mit der Arbeit zu verbinden», etwa einen Kunstschmied und einen Sattler im Emmental. Bis er merkte, dass er seine Berufung schon gefunden hatte: in seinem Hobby, der Met-Siederei. Es war so weit: Eckert hängte seinen Job im Büro an den Nagel.

Met als Bienenprojekt

Damals, vor drei Jahren, produzierte Eckert den Honigwein noch in 20-Liter-Fässern für sich und seine Freunde. «An einem Weihnachtsmarkt in Stuttgart hatte ich Jahre zuvor erstmals Met probiert. Ich war fasziniert, dass man aus Honig Alkohol machen kann.» Er durchforstete das Internet und begann zu experimentieren.

Der Met brachte ihn zu den Bienen und die Bienen zur Natur, die er im Job vermisst hatte. Eckert entschloss sich, seinen Met aus eigenem Honig zu machen. Er liess sich zum Imker diplomieren und begann Honig der Dunklen Biene, der Apis mellifera mellifera, zu produzieren. Diese «ursprünglichen Bienen Europas» sind schwarz, ihr Bestand gilt als gefährdet. «Das Bewusstsein, dass es den Bienen so schlecht geht, weckte etwas in mir», sagt Eckert. Seine Met-Siederei ist für Eckert daher auch ein Bienenprojekt – auch wenn sein Honig bei weitem nicht mehr für die 400 Liter Met reicht, die er jeden Monat produziert. Doch mit jeder verkauften Flasche fliesst ein Beitrag an seine Bienen. «Ich will, dass die Bienen wieder wertgeschätzt werden und der Met in der Schweiz wiederentdeckt wird.»

Met stand im Mittelalter auf jedem Tisch – und wurde dann vom Wein verdrängt. Heute wird er fast nur noch an Mittelaltermärkten und Burgfesten getrunken. Und zwar warm, wie im Mittelalter. Bei Eckert steht der süsse Honigwein eisgekühlt im edlen Weinglas auf dem Tisch – zu Shortbread oder Apfelringen. «Er eignet sich auch bestens für den Aperitif, zu rezentem Käse oder Bündnerfleisch», sagt er stolz. Da der süsse Wein vor allem bei Frauen ankam, entschloss er sich, eine Sorte zu kreieren, die auch Männern mundet. Herausgekommen ist ein herber und weniger süsser Met, der auch zu Wild oder Fondue serviert werden kann.

Freiheit, etwas Sinnvolles zu tun

Zwar spüre er den wirtschaftlichen Druck, sagt Eckert. Doch dank dem intensiven Kontakt zur Natur spüre er sich selbst wieder. Und er fühle sich zufrieden und frei. Freiheit bedeute für ihn, etwas Sinnvolles zu tun. Etwas Wertvolles und Schönes zu schaffen. Etwas, das nachhaltig sei. Wie der Geschmack seines Met, der lange auf der Zunge haften bleibt.

 

Dieser Beitrag erschien am 26.9.2013 im "Bund". 

Text: Manuela Ryter, textbüro manuskript bern

 

«Mein Velo repariere ich jedenfalls selber»
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Seraina Bartetzko: Die 16-jährige Bolligerin mag Technik - sie besucht nun die erste Mint-Klasse des Gymnasiums Köniz-Lerbermatt.

Sprachen sind nicht ihr Ding. Wenn Seraina Bartetzko Franz-Wörtchen lernen muss, behilft sie sich mit Bildern. Die 16-jährige Schülerin, die vergangene Woche in Köniz mit dem Gymnasium begonnen hat, weiss, wo ihre Stärken liegen. Nicht in den Sprachen, sondern in der Technik. Im Forschen, Ausprobieren und Entdecken. Im vernetzten Denken und Analysieren. Statt vor dem Computer zu sitzen und Vokabeln auswendig zu lernen, baut sie lieber Brücken oder solarbetriebene Modellautos. Oder sie repariert auf dem Segelschiff auf dem Neuenburgersee eine Steckdose, montiert neue Beschläge oder harzt das Deck.

Die neue Mint-Klasse am Gymnasium Köniz-Lerbermatt (siehe Kasten) kam daher für Bartetzko wie gerufen. «Im ersten Semester werden wir uns dem Hirn widmen», sagt sie stolz. Sie freue sich jetzt schon darauf, eines zu sezieren. Oder einen Roboter zu entwickeln und zu programmieren. Die Informatik werde jedoch Neuland sein für sie: «Ich baue einen Computer lieber auseinander, als an ihm zu arbeiten.»

Technik und Naturwissenschaften hätten sie schon immer interessiert, sagt die Tertianerin. Sie sagt es leise, fast schüchtern, und doch mit einer verblüffenden Selbstverständlichkeit. Schon als kleines Kind habe sie ihrem Vater immer über die Schulter geblickt, wenn dieser am Werkeln und Reparieren war. Zusammen mit ihrer jüngeren Schwester lötete sie «Zeugs» zusammen, beobachtete Tiere oder besorgte auf dem Schiff den Ölwechsel. Zum Geburtstag wünschte sie sich einen Stimmverzerrer. Nicht um Musik zu machen, sondern um stundenlang zu erforschen, wie man mit Technik Stimmlagen verändern kann.

Endlich kann sie ihre Begeisterung mit anderen teilen. Zwar besuchte sie im Untergymnasium regelmässig ein Biologiepraktikum. Doch dort war sie immer das einzige Mädchen. Von den Buben wurde sie zwar akzeptiert - man lerne mit der Zeit, sich durchzusetzen. «Aber wenn es kompliziert wurde, schaute der Lehrer jeweils in meine Richtung und fragte, ob auch ich es begriffen hätte.» Diese Sonderbehandlung habe sie mit der Zeit genervt: «Ich wurde immer besonders behütet - weil ich das einzige Mädchen war.» Dabei habe sie viel mehr drauf gehabt als mancher Junge. In der Mint-Klasse ist sie nun nicht mehr die Einzige: 6 von insgesamt 16 Klassenkameraden sind Mädchen.

Trotzdem war es dieses Praktikum, das ihr Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern weckte. Es fasziniere sie, wie man mit Astronomie, Atomen und Mathematik konkrete Vorgänge verstehen könne, sagt Bartetzko. «In der Naturwissenschaft entdeckt man, wie etwas funktioniert, wie ein Endprodukt entsteht.» Wer technisch begabt sei, sei zudem weniger abhängig von anderen: «Mein Velo flicke ich jedenfalls selber.»

Die kleine, filigrane Frau kann ihre Begeisterung nun mit anderen Gymnasiastinnen teilen, sie ist jedoch immer noch in der Minderheit - die meisten Mädchen an Schweizer Gymnasien entscheiden sich für sprachliche oder musische Fächer. Weshalb? «In den Mint-Fächern muss man vernetzt denken und kombinieren», sagt Seraina Bartetzko, «viele Modis mögen das nicht, sie lernen lieber auswendig und entscheiden sich deshalb für Sprachen.»

Das liege an der Erziehung, ist sie überzeugt: «Vernetztes Denken wird bei Mädchen nicht gefördert.» Buben bauten mit Legos, während Mädchen mit Puppen spielten, «und die muss man ja nicht zusammenbauen». So würden Mädchen zurückgedrängt. Denn wenn ein Mädchen nicht schon als kleines Kind baue, forsche und entdecke, werde es sich auch in der Schule nicht für die technischen Fächer interessieren. «Im Untergymnasium jedenfalls fanden alle Mädchen ausser mir Chemie, Physik und Biologie langweilig. Oder es war ihnen zu kompliziert.» Dabei habe Technik viel mit dem Alltag zu tun, sagt Bartetzko. «Die Menschen haben die Umwelt mit Technik beinahe zerstört. Nun sollten wir unser technisches Wissen für die Natur einsetzen.» Wie die Ameisen, die als Gemeinschaft riesige Netzwerke aufbauen und Flüsse überqueren können. Mehr zusammenarbeiten: Das müsse in Zukunft die Devise sein. Ihre Zukunft sieht Seraina Bartetzko im medizinischen Bereich. Aber das könne sich noch ändern. Hauptsache, sie könne auch in ihrem zukünftigen Beruf etwas Praktisches tun, sagt sie. Drei Jahre hat sie nun Zeit, um sich zu entscheiden.


Gleich 13 Frauen wollen es wissen

Mit dem neuen Angebot der Mint-Klasse (Mint steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ist das Gymnasium Köniz-Lerbermatt auf grosses Interesse gestossen: 34 Schülerinnen und Schüler haben sich für die Klasse angemeldet. Man sei deshalb gleich mit zwei Klassen gestartet, sagt die Projektleiterin Gabriele Leuenberger. Die Schüler wählen wie alle anderen Gymnasiasten ein Schwerpunktfach, zum Beispiel Biologie/Chemie, Wirtschaft/Recht oder Musik. In zwei zusätzlichen Mint-Lektionen pro Woche werden sie ihr Wissen aus Biologie, Physik, Chemie, Informatik und Mathematik in die Praxis umsetzen. Ausserdem können sie in Projektwochen und Praktika in Zusammenarbeit mit Universitäten, Unternehmen und Bundesverwaltung Berufsluft schnuppern und forschen. Mit diesem Angebot will Köniz-Lerbermatt das Interesse an naturwissenschaftlich-technischen Berufen und Studienrichtungen fördern. Ausserdem sollen Frauen, die in diesen Berufen massiv untervertreten sind, gefördert werden. 13 der 34 Schüler der beiden Mint-Klassen sind Frauen. 

 

Dieser Text erschien am 19. August 2013 im "Bund". 
Autorin: Manuela Ryter