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im neuen kleid: think. – das neue ast & fischer

nicht nur das magazin der ast & fischer ag erhielt einen neuen anstrich – das büro wurde modern organisiert, strategie und struktur auf die zukunft ausgerichtet. wie ein traditionsunternehmen den digitalen wandel mit viel innovation und mut angeht, lesen sie im neuen think., dem neuen kundenmagazin der ast & fischer ag.

die gesamte ausgabe lesen sie online.

auftraggeberin: ast & fischer ag
text und redaktion: manuela ryter, textbüro manuskript, bern

bernmobil in neuer kleidung

auch fürs bernmobil-magazin 2018 zum fahrplanwechsel durfte ich im auftrag der casalini werbeagentur sechs seiten text beisteuern. beeindruckt hat mich insbesondere, wie familienfreundlich das berner öv-unternehmen unterwegs ist – und wie chic ;-)

das gesamte magazin im pdf und auf issuu.

auftraggeberin: casalini werbeagentur, bern
mitarbeit text: manuela ryter, textbüro manuskript, bern

berufsbildung – für ein selbstbestimmtes leben

die praktische ausbildung oder supported education öffnen personen mit beeinträchtigung die türen zum arbeitsmarkt. die digitalisierung und globalisierung zerstören allerdings viele einfache arbeiten. gleichzeitig eröffnet die digitalisierung menschen mit beeinträchtigung ganz neue perspektiven.

der beitrag erschien im letzten bernpunkt, magazin des wirtschaftsraums bern.

ein starkes zeichen für bernische notare

für den verband bernischer notare durfte ich im auftrag der agentur gecko communication ag die diesjährige jahresbroschüre texten bzw. redigieren. danke für den spannenden auftrag und die tolle zusammenarbeit!

auftraggeberin: gecko communication ag
text und redaktion: manuela ryter, textbüro manuskript, bern

das neue ast&fischer magazin

smart & haptisch, schräg & kultig, treu & flexibel – das ist das neue ast & fischer magazin – ein kundenmagazin, welches nicht auf PR setzt, sondern auf content. im neuen magazin erzählt beispielsweise berater und start-up-gründer manuel linder, weshalb marketing automation jedem unternehmen vorteile bringt, weil sie den rohstoff daten nutzt um sich erfolgreich mit den kundinnen und kunden auszutauschen.

lesen sie mehr online.

auftraggeber: ast & fischer ag, wabern
text und redaktion: manuela ryter, textbüro manuskript, bern

storytelling für den jahresbericht 2017 von promarca

für den jahresbericht 2017 des schweizerischen markenverbands promarca durfte ich im auftrag der berner agentur bloom identity die süssen seiten der schweiz kennenlernen: ich lernte im interview mit arnold furtwaengler, seit 2011 CEO bei wander AG, das erfolgsgeheimnis der ovomaltine – und des wirtschaftsstandorts schweiz – kennen. und im artikel über chocolats camille bloch zeigte ich auf, weshalb patron daniel bloch an den standort schweiz glaubt. auch der US-konzern johnson&johnson setzt auf die schweiz, wie im artikel zur übernahme von actelion im 2017 nachzulesen ist.

der jahresbericht ist online als pdf oder bei ISUU zu lesen.

auftraggeberin: bloom identity gmbh, bern
mitarbeit texte: manuela ryter, textbüro manuskript, bern

gedrucktes licht

in zukunft wird nicht nur papier gedruckt, sondern auch licht. mehr über die revolution des drucks – und viele weitere geschichten – im kundenmagazin der ast & fischer ag. lesen sie das magazin als epaper.

content-konzept, texte und redaktion: manuela ryter, textbüro manuskript bern
auftraggeberin: ast & fischer ag

hunde für bern

100 BernARTiner-Skulpturen werden ab Juli Berns Gassen und Plätze schmücken. Die Berner Künstlerin Mirjam Gasser hat für ihren Hund viel Geschirr zerschlagen – ihr Barry ist mit Scherben aus teurem Porzellan aus aller Welt bestückt. 

Diese Hunde bellen nicht – zum Glück, denn sie kommen zahlreich in die Bundesstadt: Ab dem 1. Juli werden über 100 Bernhardinerskulpturen für drei Monate die Stadt Bern bevölkern. Als weisse Rohlinge verkaufte der Verein "Bern gestaltet" die "BernARTiner" an Firmen, Institutionen und Private. Kunstvoll gestaltet kehren sie bald zurück. Sie sei begeistert vom BernARTiner-Projekt, sagt die Berner Künstlerin Mirjam Gasser: "Die Hunde passen zu Bern und werden das Stadtbild verschönern." Jeder Bernhardiner erzähle eine eigene Geschichte. 

Fell aus Porzellan

Gasser hat in ihrem Atelier im Breitenrain gleich zwei Hunde stehen. Für den BernARTiner der Firma Bäga Innenausbau hat sie viele Teller und Tassen zerschlagen und mit den Scherben kunstvoll ein farbiges Fell geschaffen. "Auch echte Berhardiner haben viele verschiedene Farbnuancen", sagt die 46-Jährige. Das edle Porzellan, mit welchem sie normalerweise ihre erfolgreichen Porzellankrieger "Warriors" bestückt, sammelt die Künstlerin, die beruflich viel reist, in Tokio, Shanghai, Istanbul oder Tschechien. Skrupellos zerschlug sie auch für den Barry mit Gold bemalte asiatische Teller oder Stücke aus Limoges- oder Meissner-Porzellan. "Wer genau hinsieht, entdeckt viele Details, Muster und Geschichten." Sogar das Berner Wappen findet sich in Barrys Fell. Zu stehen kommt er im Eingang des Tierspitals. www.bernartiner.ch

text: manuela ryter, manuskript – das textbüro in bern
auftraggeberin: gecko communication ag bern

geschichten erzählen – mehrwert bieten

mit ihrem kundenmagazin bietet die ast&fischer ag ihrer kundschaft mehrwert auf 12 seiten: mit spannenden geschichten und einem blick hinter die kulissen der branche. lesen sie das ganze magazin als epaper.

texte und redaktion: textbüro manuskript bern
auftraggeberin: ast&fischer ag wabern

corporate publishing für die ast & fischer ag

interviews, reportagen, berichte aus dem unternehmen, mitarbeiterporträts, kurzfutter aus der branche – jedes unternehmen hat eine menge zu erzählen. ich darf diese aufgabe für die ast & fischer ag übernehmen. hier das neuste magazin. lesen sie es als epaper. 

texte und redaktion: manuela ryter, manuskript – das textbüro in bern
auftraggeberin: ast&fischer ag wabern

bernmobil magazin zum fahrplanwechsel

ein 16-seitiges kundenmagazin mit spannenden informationen, berichten und reportagen zum fahrplanwechsel.

auftraggeberin: casalini werbeagentur, bern
7 seiten text: manuela ryter, manuskript – das textbüro

das neue BERNpunkt zum thema verkehr

Die Lebensqualität in Bern ist gross – nicht zuletzt dank der verkehrsberuhigten Stadtquartiere. In diesem Punkt sind sich die meisten Verbände einig, wenn es um die Verkehrsentwicklung in Stadt und Region Bern geht. Grosser Streitpunkt ist jedoch die Kontroverse, wie viel motorisierten Individualverkehr (MIV) Stadt und Region auf ihren Hauptachsen vertragen. 

den ganzen text lesen Sie hier

dieser artikel erschien im mai 2015 im BERNpunkt, dem magazin des Wirtschaftsraums Bern.
text: manuela ryter, textbüro manuskript, journalistin bern.

Heldinnen der Aids-Waisen
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Afrikas Grossmütter müssen für Kinder von aidskranken Eltern sorgen – Ältere Generation hat keine Altersvorsorge

In Afrika leben über 20 Millionen Menschen mit Aids. Das sind fast zwei Drittel aller HIV-positiven Menschen weltweit. Schweizer Entwicklungshilfen weisen auf die grosse Leistung und das Leid der älteren Generation hin.

Durch Aids stirbt in Afrika die Elterngeneration aus. Sie hinterlässt nicht nur Waisen, sondern auch verarmte alte Menschen. Grossmütter waren in Entwicklungsprojekten bisher jedoch kaum ein Thema. «Kinder sind für Entwicklungsprojekte viel interessanter. Doch es ist die Grosseltern-Generation, die zu den Hauptverlierern der Aidsepidemie gehört.» Das erklärt der Basler Kurt Madörin, der für das Hilfswerk «terre des hommes schweiz» gearbeitet hat und mit seiner Frau und vier Waisen in Tansania lebt. Der von ihm gegründete Verein Kwa Wazee und etwa 30 Entwicklungsorganisationen der Plattform «aidsfocus.ch» haben im Vorfeld des Welt-Aids-Tags mit einer Debatte in Bern die ältere Generation ins Blickfeld gerückt.

Betreuen statt betreut werden

«Grossmütter sind die wahren Heldinnen Afrikas: Sie sind es, die Aids-Kranke bis zu ihrem Tod pflegen und dann deren Kinder in Obhut nehmen», sagt der 69-jährige Madörin. Er selbst ist auf ihre Lage aufmerksam geworden, als er pensioniert wurde. «Ich fragte mich, wie alte Menschen in Afrika überleben.» Denn Renten gibt es keine, und die «natürliche Altersvorsorge», die Betreuung der Grosseltern durch ihre Familien, ist vielerorts aufgelöst: die Mütter sind gestorben und die Väter nach deren Tod weggegangen. «Viele Grossmütter werden ausgegrenzt und verarmen.» Sie seien vielen Belastungen ausgesetzt, berichtet Madörin: Sie müssen für Essen, Kleider und Schulhefte der Enkel aufkommen. Und diese wiederum müssen Arbeiten erledigen, die vorher ihre Eltern verrichteten und zudem die Grosseltern pflegen, wenn diese erkranken.

Madörin begann deshalb, einen Teil seiner Rente an Alte in Nshamba in der Provinz Kagera zu verteilen. Daraus entstand 2004 der Verein Kwa Wazee, der heute über 500 Grossmütter und deren Enkel mit minimalen Renten und einem Selbsthilfe-Programm unterstützt – mit dem Ziel, dereinst die tansanische Regierung für solche Leistungen zu gewinnen. «Bereits kleine Beträge haben erstaunliche Wirkung», betont Madörin. «Arme gehen höchst verantwortungsvoll mit Geld um.» Madörin ist überzeugt, dass monatliche Renten die Armut alter Leute und damit auch der Aidswaisen lindern.

Spenden für Renten

Erfahrungen der deutschen Entwicklungsagentur GTZ bestätigen dies: «Soziale Grundsicherung durch direkte Geldhilfe ist günstig und effizient», sagt Experte Matthias Rompel. Die GTZ hat in Studien festgestellt, dass Grosseltern und deren Enkel zu den Ärmsten der Armen gehören. Gerade diese Gruppen könnten angesichts ihrer sehr beschränkten Kräfte kaum Selbsthilfeprogramme starten und so Unterstützung erhalten. «Deshalb braucht es Geld», sagt Rompel. Es handle sich um finanzierbare Summen, die die einzelnen Länder für Renten aufbringen müssten. Es liege an Organisationen der Zivilgesellschaft, sich mit Lobbyarbeit dafür einzusetzen. «Das Thema Alter und Aids wurde tatsächlich vernachlässigt», sagt Joseph Kasper vom Schweizerischen Roten Kreuz. Infolge der «aidsfocus»-Debatte hat er Informationen gesammelt und an Partner in Westafrika weitergeleitet.

Seine Bitte, bei Aidsprojekten vermehrt mit älteren Leuten zu arbeiten, wurde gut aufgenommen. «Wir konnten einen Funken entzünden», sagt «aidsfocus»-Koordinatorin Helena Zweifel.

«Gesundheits- und Entwicklungsexperten haben erkannt, dass nicht nur die sexuell aktive Bevölkerung von Aids betroffen ist, sondern auch ihre Eltern und die ältere Generation.» Mehr Lobbyarbeit für die Alten weltweit ist gerade wegen der demographischen Veränderungen von grosser Bedeutung. Laut Prognosen wird die Anzahl über 60-Jähriger bis 2050 von 600 Millionen auf 2 Milliarden steigen. Den stärksten Anstieg wird es mit 7 auf 20 Prozent in Entwicklungsländern geben.

Text: Manuela Ryter (infosüd)

Dieser Artikel erschien am 1. Dezember 2007 im St. Galler Tagblatt.